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Ganzkörper-Krafttraining an 3 Tagen, Cardio ohne Laufband, aufgebaut um deinen empfindlichen unteren Rücken. Zuhause oder im kleinen Gym auf der Baustelle — beides passt auf diesen Plan.
Drei kurze Fragen, dann sagt der Trainer, was heute Sinn macht — angepasst an Energie, Rücken und Zeit.
Ganzkörper statt Splits — bei 3× Woche effizienter für Kraft und Fettabbau. Zuhause-Alternative steht in der letzten Spalte.
Zu jeder Übung ein Technik-Video von einem etablierten Fitness-Kanal — öffnet extern in neuem Tab. Ersetzt kein individuelles Feedback vom Trainer, ist aber der beste zweite Blick.
Achte auf: Rücken bleibt neutral, kein Rundrücken unten, Brust bleibt aufrecht.
Atmung: einatmen beim Absenken, ausatmen beim Hochdrücken.
Achte auf: unterer Rücken leicht angespannt, nicht durchgedrückt gegen die Bank.
Achte auf: Oberkörper bleibt aufrecht, kein Schwung aus dem unteren Rücken holen.
Achte auf: oben nicht ins Hohlkreuz überstrecken, Bauch leicht angespannt halten.
Achte auf: kein Durchhängen im unteren Rücken, Po nicht in die Höhe schieben.
Achte auf: unterer Rücken hebt nie von der Lehne ab.
Achte auf: Bewegung kommt aus dem Rücken/Latissimus, kein Schwungholen mit dem Oberkörper.
Achte auf: beim Hochdrücken nicht ins Hohlkreuz fallen, Bauch leicht anspannen.
Wichtigste Übung für deinen Rücken: extrem leicht anfangen, Bewegung kommt komplett aus der Hüfte. Rücken bleibt während der ganzen Bewegung gerade — sobald er rund wird, Gewicht reduzieren.
Achte auf: unterer Rücken bleibt die ganze Zeit am Boden, keine Wölbung nach oben.
Kein Ausrüstung, kein Gym, wenig Zeit — dieser Zirkel ersetzt eine Einheit an Tagen, an denen sonst gar nichts trainiert würde. Deckt die gleichen Bewegungsmuster ab wie der volle Plan (Beine, Schulter/Brust, Rücken, Hüfte, Rumpf), nur ohne Gewicht.
Achte auf: Rücken bleibt neutral, Fersen bleiben am Boden.
Achte auf: kein Durchhängen im unteren Rücken, Bauch leicht angespannt.
Achte auf: oben nicht ins Hohlkreuz überstrecken.
Achte auf: Becken bleibt ruhig, kein Ausweichen zur Seite.
Ambitionierterer Bodyweight-Track mit Klimmzugstange und Dip-Barren — nutzbar an der Kraftstation auf der Baustelle oder mit einer günstigen Türreck-Stange zuhause. Jede Bewegung hat Stufen: bei der Stufe einsteigen, die sauber gelingt, erst weiter, wenn sie leicht fällt.
Tippe in den Tabellen unten auf deine aktuelle Stufe — sie wird gemerkt und ist das, was der Session-Player nutzt.
| Stufe | Übung | Umfang |
|---|---|---|
| 1 | Dead Hang (passiv an der Stange hängen, Schultern leicht aktiv) | 3 × 15–20 Sek. |
| 2 | Scapular Pulls (hängen bleiben, nur Schulterblätter nach unten ziehen, Arme bleiben gestreckt) | 3 × 8–10 |
| 3 | Band-unterstützter Klimmzug (Band um die Stange, Knie/Fuß ins Band) | 3 × 5–8 |
| 4 | Negative Klimmzüge (oben starten, 3–5 Sek. langsam absenken) | 3 × 5 |
| 5 | Voller Klimmzug | 3 × so viele wie sauber gehen |
| 6 | Klimmzug mit Zusatzgewicht (Weste oder Kettlebell zwischen den Füßen) | 3 × 5 |
Achte auf: kein Schwung/Kippen aus der Hüfte, Schultern aktiv nach unten ziehen bevor die Zugbewegung beginnt. Auch ab Stufe 3+: vor jeder Zugübung kurz 1–2× Dead Hang als Aufwärmen — entlastet die Wirbelsäule und bereitet Schulter/Ellbogen vor.
Extra-Videos zu den ersten Stufen: Australian Pull-up (Alternative zu Stufe 1–2) · Negative Klimmzüge · Band-Klimmzüge
| Stufe | Übung | Umfang |
|---|---|---|
| 1 | Liegestütz schräg an der Wand (Hände hoch, Handgelenk bleibt gerade) | 3 × 10–12 |
| 2 | Bank-Dips (Füße am Boden, Hände auf Bank/Stuhl) | 3 × 10 |
| 3 | Dips am Barren mit angewinkelten Beinen, kurzer Bewegungsradius | 3 × 8 |
| 4 | Volle Dips am Barren | 3 × 8–10 |
| 5 | Dips mit Zusatzgewicht | 3 × 8 |
Achte auf: Oberkörper leicht nach vorn geneigt, Schultern bleiben unten (nicht Richtung Ohren hochziehen), Ellbogen leicht angewinkelt statt komplett gestreckt oben, nur so tief wie schmerzfrei in der Schulter.
Ellbogen-Warnsignal: Schmerz beim Beugen des Arms nach dem Training (unterhalb des Ellbogens) → Dips 1 Woche pausieren, danach eine Stufe zurück. Klimmzug- und Dip-Umfang in derselben Woche nicht beide gleichzeitig steigern.
| Stufe | Übung | Umfang |
|---|---|---|
| 1 | Dead Bug (Rücken flach am Boden, Arm + Gegenbein langsam ausstrecken) | 3 × 10 je Seite |
| 2 | Hollow Body Hold, Knie angewinkelt | 3 × 20 Sek. |
| 3 | Hollow Body Hold, ein Bein gestreckt | 3 × 20 Sek. |
| 4 | Voller Hollow Body Hold, Arme über Kopf gestreckt | 3 × 20–30 Sek. |
| 5 | Hängendes Knieheben an der Stange (Becken aktiv einrollen, kein Schwung) | 3 × 8–10 |
Wichtigste Regel bei deinem Rücken: bei den liegenden Stufen bleibt der untere Rücken die ganze Zeit fest auf dem Boden gedrückt. Sobald er sich hebt oder ein Hohlkreuz entsteht, eine Stufe zurück. Bei Stufe 5 die Knie ziehen, nicht die Beine schwingen.
L-Sit steht bewusst nicht auf dieser Liste: die Hüftbeugung dabei belastet die Lendenwirbelsäule stark genau in dem Bereich, der bei dir empfindlich ist. Stufe 5 (hängendes Knieheben) ist der rückenschonendere Ersatz mit ähnlichem Trainingsreiz.
Du hast leichte Rückenbeschwerden — der Plan ist so gebaut, dass die Wirbelsäule stabil bleibt statt belastet zu werden. Trotzdem: diese Punkte gelten immer.
Aufwärmen hat zwei Aufgaben: erst den Kreislauf hochfahren und Gelenke mobilisieren (allgemein), dann die erste Übung mit leichtem Gewicht simulieren, bevor der Arbeitssatz kommt (spezifisch). Bei deinem Rücken ist Phase 2 vor dem Kreuzheben nicht optional.
| Übung | Dauer |
|---|---|
| Rad oder zügiges Gehen (leicht) | 3 Min |
| Cat-Cow (Katze-Kuh) | 10 Wdh. |
| Hüftkreisen + Beinschwingen | je Seite 10 Wdh. |
| Band Pull-Apart / Schulterkreisen | 15 Wdh. |
| Bodyweight-Kniebeuge, locker | 10 Wdh. |
| Modus | Vor dem ersten Arbeitssatz |
|---|---|
| Vollständiges Training | Erste Übung (meist Squat/Hinge) 1–2× mit sehr leichtem Gewicht oder nur der Stange ausführen, exakt in der Zielbewegung — keine anderen Übungen als Ersatz |
| Kettlebell-Kreuzheben speziell | Immer eigener Warm-up-Satz mit der leichtesten Kettlebell im Regal, Fokus nur auf die Hüftbewegung, bevor das Arbeitsgewicht kommt |
| Calisthenics-Track | Handgelenkkreisen + Ellbogenkreisen (je 10), 5–8 lockere Scapula Pulls an der Stange (hängen, nur Schulterblätter runterziehen), dann 2–3 sehr leichte/assistierte Wiederholungen der Übung, die gleich trainiert wird |
| Express (Eigenkörper) | Phase 1 reicht, keine zusätzliche Phase 2 nötig — hier ist ohnehin kein externes Gewicht im Spiel |
Rudergerät oder Fahrrad schonen die Gelenke und den Rücken deutlich mehr als Laufen — und bringen genauso viel für Ausdauer und Fettabbau.
| Gerät | Dauer | Intensität |
|---|---|---|
| Rudergerät | 15–20 Min | locker, Gespräch noch möglich (Zone 2) |
| Ergometer / Fahrrad | 15–20 Min | locker, Zone 2 |
| Laufband — nur Steigung, kein Laufen | 15–20 Min | zügiges Gehen, 8–12 % Steigung |
Direkt nach dem Krafttraining dranhängen, oder an einem separaten Tag — beides funktioniert.
Das hier ist eine Beispiel-Woche, kein festes Raster. Der Trainer oben merkt sich nur, was du zuletzt gemacht hast (Tag A oder B), nicht an welchem Wochentag — du kannst also an jedem Tag trainieren, an dem es passt.
Mahlzeit fotografieren, die KI schätzt Kalorien und Makros und rechnet sie direkt von deinem Tagesbudget ab. Braucht den separat gehosteten Server (siehe unten, falls "Server nicht erreichbar" erscheint).
Schwere körperliche Arbeit plus Bäckerei-Frühstück und Imbiss-Mittag ist die häufigste Kombination, die den Fettabbau ausbremst — nicht, weil du zu wenig isst, sondern weil das meiste davon schnelle Kohlenhydrate und wenig Protein sind.
| Typische Falle | Bessere Wahl |
|---|---|
| Brötchen/Croissant von der Bäckerei | Von zuhause: Vollkornbrot mit Ei, Quark oder Frischkäse + Obst — 2 Min Aufwand am Vorabend |
| Schokoriegel/Chips vom Automaten | Nüsse, Magerquark-Becher oder ein Proteinriegel im Rucksack, griffbereit vor dem Hunger |
| Döner oder Currywurst-Pommes zum Mittag | Meal-Prep-Box von zuhause; falls Imbiss unvermeidlich: extra Salat, Soße separat bestellen |
| Energy-Drinks/viel Kaffee gegen die Müdigkeit | Wasser als Basis, bei Hitze/schwerer Schicht ein isotonisches Getränk dazu |
| Kein Frühstück, nur Kaffee vor der frühen Schicht | Kleines Protein-Frühstück reicht — auch 5 Min früher aufstehen lohnt sich hier |
Als Trainingsanfänger kannst du im leichten Defizit trotzdem Muskeln aufbauen ("Recomp") — das funktioniert nur am Anfang so gut, also lohnt es sich, es jetzt zu nutzen. Der Hebel dafür ist hohes Protein, nicht mehr Kalorien.
| Mahlzeit | Beispiel | Ca. Protein |
|---|---|---|
| Frühstück, vor der Schicht | 3 Eier + 2 Scheiben Vollkornbrot + Magerquark + Obst | 45 g |
| Vormittags, auf der Baustelle | Magerquark-Becher oder Proteinriegel + Handvoll Nüsse | 25 g |
| Mittag, Meal-Prep-Box | Reis/Kartoffeln + 200 g Hähnchen oder Rind + Gemüse | 50 g |
| Nachmittags-Snack | Skyr oder Quark + Banane | 20 g |
| Abendessen (an Trainingstagen größer) | Nudeln/Kartoffeln + 200 g Hackfleisch oder Fisch + Gemüse | 50 g |
| Optional spätabends | Magerquark oder Skyr, falls noch hungrig | 15 g |
Summe der Beispielmahlzeiten: ≈ 205 g Protein — trifft das Ziel von 204 g.
Trag dein Gewicht dazu oben bei "Trainer" unter Körpergewicht ein — der Trend-Pfeil sagt dir dann direkt, welcher Fall gerade zutrifft.
Die Wochenangaben sind eine grobe Orientierung, kein starres Datum — was tatsächlich zählt, ist die Anzahl der absolvierten Einheiten, und die verfolgt der Trainer oben automatisch mit.
| Etwa Woche | Fokus |
|---|---|
| 1–2 | Technik lernen, alle Gewichte leicht wählen — auch wenn es sich zu einfach anfühlt |
| 3–4 | Gewicht dort steigern, wo Technik sauber sitzt; Cardio-Dauer auf 20–25 Min anheben |
| 5 | Deload: alle Sätze −1, Gewicht −20 % — Regeneration für Rücken & Gelenke |
Passe den Trainer an deine Vorlieben an — alles wird lokal gespeichert.